Geschichte in Geschichten: Jedermann für JEDEN!

Museum Dorotheergasse
© Barbara Nidetzky

Termine

22. September 2021 | 16:00
Nach den Pogromen im Mittelalter und immer wieder aufflammendem Antisemitismus entstand durch den Zuzug von Jüdinnen und Juden Ende des 19. Jahrhunderts wieder eine jüdische Gemeinde in Salzburg. In einem Bundesland, das in der Zwischenkriegszeit zwischen Katholizismus und Deutschnationalismus zerrissen war, zeigte sich das Phänomen eines Antisemitismus ohne Jüdinnen und Juden ganz besonders. Unter diesen Rahmenbedingungen wurden die Salzburger Festspiele 1920 als katholisch-neobarockes Spektakel gegründet.
Ob Theater, Musik, Kunst und Avantgarde, geglückte und unterbrochene oder beendete Karrieren – in dieser Ausstellung hat vieles Platz und der Titel meint, was er sagt. Die Ausstellung bietet für jeden etwas und die Vermittlungsangebote laden Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen ein, sich mit einem wichtigen Kapitel österreichischer Hochkultur zu beschäftigen. Der Bogen spannt sich von einer Rätselrallye für ganz junge Gäste, über eine neue Inszenierung des „Jedermann“ in sechs pantomimischen Szenen bis hin zu fiktiven Briefen an die „Liebe Regierung!“, die jene Künstlerinnen und Künstler schrieben, die nach 1933 oder 1938 nicht mehr auftreten konnten. Das Ausstellungsgespräch mit Hannah Landsmann wird zeigen, dass Hochkultur allen gehört und wie man sich ihr nähern kann.

Diese Führung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Geschichte in Geschichten“ in Kooperation mit erinnern.at statt.
Für Lehrerinnen und Lehrer ist die Teilnahme kostenlos. Die Teilnahme an der Führung ist für BesucherInnen mit gültigem Ausstellungsticket oder Jahreskarte frei.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: Tel.: +43 1 535 04 31 - 1537 u. - 1538 oder E-Mail: tours@jmw.at
Bitte geben Sie die vollständigen Namen aller teilnehmenden Personen sowie eine Kontaktmöglichkeit an!

Teilnahme an der Führung nur mit 3G-Nachweis (negativer COVID-19-Test Impfbestätigung, Nachweis über eine überstandene COVID-19-Erkrankung).