Kinder und Familien

 

 

Sonntagsprogramme

Das Jüdische Museum Wien bietet ein vielfältiges Programm für Kinder und Familien an. Weitere Informationen zu den einzelnen Programmen finden sich in unserem Führungskalender.


Das Jüdische Museum Wien für zuhause


Wie kam der Weihnachtsbaum nach Wien?

Was für eine komische Frage, werdet ihr denken – den hat es doch schon immer gegeben? Stimmt ein bisschen, denn schon sehr lange dekorieren Menschen mit immergrünen Pflanzen ihre Häuser. Das gab es schon im alten Ägypten und auch in China. Das Grün symbolisiert das ewige Leben, kann böse Geister abhalten und drückt die Freude auf den Frühling aus.
1492 wurden in der französischen Stadt Straßburg in der Weihnachtszeit Tannen angekauft und in Kirchen aufgestellt, aus der Stadt Riga ist der Brauch bekannt, dass man grüne Bäume dekoriert und nach Weihnachten verbrennt.

Bevor der Weihnachtsbaum nach Wien kam, war er in Berlin schon richtig schick! Die jüdischen Schwestern Fanny und Cäcilie Itzig, die zu ihren Ehemännern nach Wien übersiedelt sind, feierten natürlich das jüdische Chanukka-Fest, aber Fanny von Arnstein, wie sie nach der Hochzeit mit Nathan hieß, hatte am 26. Dezember 1814 einen geschmückten grünen Baum in ihrem Wohnzimmer stehen. Dieses Wohnzimmer befand sich in ihrem Palais, ein richtig vornehmes Haus in der Wiener Innenstadt, und wurde Salon genannt. Ein Salon ist etwas mehr als ein Wohnzimmer, denn es ist ein Treffpunkt für Leute, die sich schon kennen oder hier kennenlernen und miteinander Zeit verbringen. Das ist nett und man kommt beim Reden auf neue Ideen, den geschmückten grünen Baum fanden Fannys Gäste aber erst einmal sehr komisch.

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© Jüdisches Museum Wien
Fanny hat für ihre Gäste bestimmt etwas zum Essen und Trinken angeboten – was könnte auf diesem Tisch serviert worden sein? Kekse? Krapfen? Kartoffelpuffer? Kakao? Tee? Kinderpunsch? Oder etwas ganz anderes?

Schneekugeln gibt es auch schon länger – erfunden wurden sie von Leonard Thurneisser, der 1531 in Basel geboren wurde. Nahezu alles kann man in eine Schneekugel stellen – einen Weihnachtsbaum, einen Chanukka-Leuchter, Fannys vornehmes Palais, ihr Wohnzimmer oder ein cooles Kunstwerk aus dem Wohnzimmer. Wenn du die beiden Zeichnungen auf deinem Computer speicherst und ausdruckst, kannst du mit Buntstiften Fannys Tisch decken und deine eigene Schneekugel füllen.
Die Zeichnungen stammen aus dem Kinderbuch „Unterwegs mit Victoria Blitz“, das man im Museumsshop Gottfried & Söhne kaufen kann. Das Kinderbuch ist ein cooler Katalog zur Ausstellung „Unsere Stadt!“ in der Dorotheergasse 11 – weil Kinder auch Kataloge lesen! Wenn du die Adresse von Fannys Palais in der Wiener Innenstadt findest und uns ein Foto schickst, kannst du einen Kinderkatalog gewinnen.
Im Jahr 1814 wurde das Chanukka-Fest vom 7. bis zum 14. Dezember gefeiert, heuer beginnt es am 28. November und dauert bis zum 6. Dezember.
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© Jüdisches Museum Wien



Geschichte(n) mit Celina


Weltreisen im Museum
Wer gerade keine weiten Reisen machen kann oder will, kann Celina auf ihren Weltreisen im Jüdischen Museum Wien begleiten. Sie spaziert durch die Stockwerke und reist so von Wien durch die Welt. Wenn ihr wieder zu uns ins Museum kommen könnt, dann sucht doch ihren Stammplatz im Museum und macht ein Foto von ihr. Weil Celina Fotos liebt. Und wir auch.



Schickt uns per Post oder E-Mail Fotos von euren Werken, Zeichnungen, Geschichten, Fragen an Celina oder Portraits von ihr.

Jüdisches Museum Wien
z.H. Vermittlung
Dorotheergasse 11
1010 Wien
 
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© JMW