Vermittlungsangebote
für Schulklassen


Wir bieten für Schulklassen passende Vermittlungsangebote zu allen Themen rund um das Judentum an - egal ob vor Ort im Museum als Workshop oder online als "Zoominar".
 

Workshops vor Ort im Museum


Sie suchen nach Themen für einen Lehrausgang mit Ihren Schülerinnen und Schüler? Unsere auf die verschiedenen Altersgruppen abgestimmten Vermittlungsangebote liefern Antworten auf (fast) alle Fragen!


Von Festen und Feiern

Alles und ein bisschen mehr über jüdische Religion, Tradition und Brauchtum.


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© Sebastian Gansrigler
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© Sonja Bachmayer

Von Geschichte(n) und Kultur

Alles über den Einfluss von Jüdinnen und Juden auf "Unsere Stadt!" in den vergangenen 800 Jahren.



Holocaust Education

Die Erinnerung an die Jahre 1938 bis 1945 ist wichtig und mit zahlreichen Objekten gelingt eine persönliche Annäherung an Menschen, nicht an Opfer.


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© Sonja Bachmayer
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© Sebastian Gansrigler

Überblick

Das große Ganze oder ein kleines Detail? Sie wünschen, wir spielen!


Aktuelle Wechselausstellungen

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© David Bohmann
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© David Bohmann
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© David Bohmann

Eine (un-)erfreuliche Reise. Stefan Edlis‘ Leben nach IHM

Er. Wer? Der! Kontrafaktische Geschichte im Museum
Der Workshop für Schüler:innen der Oberstufe macht zunächst mit ausgewählten Biografien junger Jüdinnen und Juden der Jahre 1938-1945 vertraut, die in der Dauerausstellung "Unsere Stadt!" vorgestellt werden. Für Harry, Lilli, Max, Ilse, Kurt,... entwickeln wir neue Biographien, in denen Nationalsozialismus, Verfolgung, Exil und Ermordung keine Rolle gespielt haben. Die (historischen) jungen Leute reagieren auf Stefan Edlis und HIM. Sie fragen etwas und sagen ihre Meinung.

 

Endlich Espresso! Das Café Arabia am Kohlmarkt

Für Österreicher:innen und für Kennern:innen
Die Ausstellung „Endlich Espresso! Das Café Arabia am Kohlmarkt“ stellt den Unternehmer Alfred Weiss vor, der sein Leben nach dem Überleben der Arbeit widmete und dem Nachkriegswien der 1950er-Jahre etwas Neues brachte, das er in Italien kennengelernt hatte. Die jungen Ausstellungsgäste gründen in diesem Workshop eigene Lokale und Marken und werden dabei auch auf historisches Werbematerial stoßen. Das vergleichen die fiktiven Startup-Unternehmer:innen mit aktuellen Auseinandersetzungen und lernen verschiedene Visualisierungen von Suche und Sehnsucht nach einer besseren Welt, die für alle genug Platz hat, kennen und interpretieren.
 
 
So. Oder so.
Der Arabia-Gründer Alfred Weiss war verheiratet mit Lucie, die in der Ausstellung nur indirekt zu Wort kommt. Dieses Vermittlungsprogramm für Schüler:innen ab der Mittelstufe lässt nun Lucie „sprechen“, was sie in ganz unterschiedlicher Form tut. Als Tagebucheintrag, Brief, Interview, Radio- oder TV-Beitrag reagiert sie auf die „Arbeitswut“ ihres Mannes und tritt damit aus seinem Schatten. Diese Beiträge werden von den jungen Ausstellungsbesucher:innen natürlich erfunden. Dass das Erfinden beim Finden helfen kann, wird auch unter Beweis stellen, wie eine persönliche Annäherung an völlige fremde Menschen gelingen kann.


Love me Kosher

Sex sells!?
Eine Ausstellung braucht Besucher:innen – wir laden junge Gäste ein, sich für diese Schau spannende Konzepte zu überlegen, wie man welche Leute ins Museum bringen kann. Mit Texten? Plakaten? Social Media? Musik? Interviews? Events? Alles das oder etwas ganz Anderes? Bevor Schüler:innen ab 15 Jahren sich PR technisch austoben können, liefert die aus der Dauerausstellung bekannte Methode „#objects“ die Grundlagen. Schüler:innen fotografieren zunächst in Kleingruppen Objekte und Situationen in der Ausstellung, die sie cool oder nicht so toll finden. Diese Auswahl kombinieren wir mit Informationen und entwickeln so gemeinsam die inhaltlichen und thematischen Grundlagen fürs Kreativsein.
 
Verliebt. Verlobt. Verreist.
Einige historische Ehepaare – die Hochzeitsfotos stammen aus dem Archiv des Jüdischen Museums Wien – schicken wir ins Museum und in die Ausstellung über Liebe und Sexualität im Judentum. Wir tun so, als würden deren Hochzeitsreisen nach Wien und geradewegs in diese Ausstellung geführt haben. Schüler:innen ab der Mittelstufe versetzen sich in die Rollen dieser Paare und sagen uns deren Meinung: Gefällt ihnen die Ketubba besser als das Modell einer Mikwe? Mögen sie Picasso oder sind sie von Chagall begeistert? Kennen sie Arik Brauer? Gefällt ihnen die Regenbogen-Fahne? Und die Tipps für jüdische Frauen vor der Hochzeit? Oder die Perücken? Zu den historischen Paaren liefern wir vorab die entsprechenden Informationen und machen so eine kulturhistorische Annäherung an das Thema möglich.

Herzlich willkommen im digitalen Museum


Wir begrüßen Sie auch im digitalen Museum! Sie buchen wie gewohnt telefonisch oder per E-Mail eines der neuen „Zoominare“ und Sie erhalten per Email die Unterlagen.

Es handelt sich dabei um eine spezielle Auswahl an Abbildungen von Objekten, die als PowerPoint Präsentation von unseren Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittlern im Austausch mit Ihnen und den Schülerinnen und Schülern vorgestellt und erklärt werden. Diese Vermittlungsprogramme eignen sich für alle Schulstufen. Zu jedem Angebot liefern wir kreative Arbeitsaufträge zur Nachbereitung. Wenn Sie uns die Ergebnisse übermitteln, inventarisieren wir die produzierten Briefe, Tagebucheinträge, Drehbücher, Fotos und Zeichnungen. Schülerinnen und Schüler werden auf diese Art Teil des Museums und Teil der Erzählung über jüdische Kultur und Geschichte.
 
Wenn Lehrausgänge und damit Workshops und Führungen im Museum nicht möglich sind, freuen wir uns auf Ihre Besuche im digitalen Museum. Vielleicht wollen Sie inzwischen nachlesen, was wir alles anbieten? Oder Sie suchen nach Ideen für spezielle Projekte? Melden Sie sich einfach bei uns, wir beraten Sie gern.

Führungen für Schulklassen im Stadttempel


Der Stadttempel befindet sich im Gebäude der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG Wien) in der Seitenstettengasse 4, 1010 Wien.

Führungen für Schulklassen im Stadttempel werden vom Kulturvermittlungsteam des Jüdischen Museums Wien betreut. Diese haben eine Dauer 60 Minuten und sind montags bis donnerstags buchbar. An jüdischen, christlichen und staatlichen Feiertagen finden keine Führungen statt.

Kontakt

Kommunikation & Vermittlung
E-Mail: tours@jmw.at
 

Gebuchte Führungstermine sind verbindlich!
 

Wir bitten Sie, Änderungen- oder Stornierungswünsche mindestens 48 Stunden im Voraus per Email bekanntzugeben. Nicht rechtzeitig abgesagte Führungen müssen wir Ihnen leider zur Gänze in Rechnung stellen.