Forschung im JMW


Unter den Museumsaufgaben nimmt neben Sammeln, Bewahren und Vermitteln die Forschung einen besonderen Stellenwert ein. Die wissenschaftliche Arbeit am Jüdischen Museum Wien lässt sich in vier Ansätzen beschreiben.

 
  • Forschung an der Sammlung
  • Provenienzforschung
  • Forschung innerhalb und in Zusammenarbeit von Ausstellungsprojekten
  • Museologische Reflexion

Forschung an der Sammlung

Die Erforschung der und die Forschung an der Sammlung steht im Mittelpunkt der Museumsarbeit. Die Objektdatenbank des Jüdischen Museums Wien zählt 20.000 Objekt-Datensätze.
 
Die Datensätze beschreiben folgende Bestände:
 

Neu hinzugekommen ist im Jahr 2010 das Legat Berger, das nun im Mittelpunkt der Sammlungsforschung steht.



Provenienzforschung

Die Provenienzforschung stellt einen bedeutenden Teil der Forschung an der Sammlung dar. Das Jüdische Museum Wien erforscht dabei die Herkunft der Objekte seiner Sammlungen und ermittelt mögliche Rechtsnachfolger der früheren Besitzer.

 

Forschung innerhalb und in Zusammenarbeit von Ausstellungsprojekten

Ausstellungsprojekte leisten im Idealfall sowohl Vermittlungsarbeit als auch Grundlagenforschung. Insbesondere kultur- oder sozialhistorische Ausstellungen haben sich am Jüdischen Museum Wien immer wieder zu konstruktiven Forschungsprojekten entwickelt, deren Erkenntnisse und Ergebnisse auch nach Ausstellungsende durch die Ausstellungskataloge dauerhaft verfügbar sind.

 

Museologische Reflexion

Das Museum und sein wissenschaftliches Team führen regelmäßig museologische Untersuchungen zu verschiedenen Themen durch, die sich auch selbstreflexiv mit der eigenen Institution auseinandersetzen können.