Archiv & Bildanfragen


Von der Heiratsurkunde bis zum Tagebuch: Offizielles und Privates, Religiöses und Politisches, aber auch Alltägliches und Künstlerisches auf Papier machen das Museumsarchiv zu einer Fundgrube für Forscher und alle Interessierte an der Wiener jüdischen Geschichte.
 
Im Archiv finden sich wertvolle Heiratsurkunden aus dem 17. Jahrhundert ebenso wie das Tagebuch eines jungen Wiener Juden von 1941. Die Grafiken, Fotos, Dokumente und Handschriften sind fragmentarische Momentaufnahmen jüdischen Lebens.

Zahlreiche Neuzugänge bieten eine immer neue Sicht auf das Thema. Während im Altbestand die Schwerpunkte auf Themenbereichen wie jüdische Religion und Geschichte, Synagogen-Bau und profane Architektur, Zionismus und Palästina, etc. verlagert sind, eröffnen die Neuzugänge einen ganz anderen Blickwinkel. 
 
Besonders wichtig erscheint der Themenkreis der „Wiener Biographien“. Hier wird der Besucher auf die persönliche Geschichte von Opfern und Überlebenden der Schoa im Rahmen der zeitgeschichtlichen Ereignisse verwiesen, repräsentiert durch berührende Lebenszeugnisse, die von den Betroffenen selbst, oftmals auch von deren Nachkommen oder anderen nahestehenden Personen, dem Museum zur dauerhaften Bewahrung überlassen wurden.
 
Das Archiv steht sowohl wissenschaftlichen Forschern als auch interessierten Privatpersonen in gleicher Weise offen.
 





Archiv

Bitte wenden Sie sich bei Anfragen an
 
Christa Prokisch
E-Mail:

Dr. Katharina Lischka
E-Mail:

Auf Grund der derzeitigen Covid-Entwicklungen ist es leider bis auf Weiteres nicht möglich, das Archiv des Jüdischen Museums Wien zu Forschungszwecken zu besuchen.

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