Mo. 13.07.2026

Heimatlos: Wiener Juden im Exil

 
Nach dem Anschluss am 12. März 1938 wurde Wien zur Modellstadt für die systematische Vertreibung der Jüdinnen und Juden. In kürzester Zeit wurde die drittgrößte jüdische Gemeinde Europas durch Emigration, Deportation und Ermordung nahezu ausgelöscht. Für jene, die ins Ausland fliehen konnten, bedeutete dies den Verlust ihrer bürgerlichen Existenz, ihres Hab und Guts sowie ihrer Heimat. Jüdische Wiener:innen fanden Zuflucht in der ganzen Welt –  in europäischen Staaten, Nord- und Südamerika, Afrika, im Nahen Osten, Asien und Australien – und mussten ihr Leben in der Fremde mühsam neu aufbauen.
Elsa Klarwills Dirndl
Elsa Klarwills Dirndl
© elodiegrethen
Henry Steiner
Henry Steiner
© Henry Steiner
Aus Wien vertrieben
Aus Wien vertrieben
© Lola Carr
Zsigo und Hedwig Palästina Visum
JMW_Zsigo und Hedwig_Palästina Visum
© JMW
Rita and Ronald Halbright Willie Buch
Rita and Ronald Halbright Willie Buch
© elodiegrethen

 

 
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